…wos ma sich nur vorstön konn!

Diesen Wolfgang Ambros Song kennt wohl jeder, der auch nur ein einziges Mal in seinem Leben beim Aprés Ski dabei war – und ich für meinen Teil kenne ihn in und auswendig und kann jedem Wort mit gutem Gewissen zustimmen. Schon als kleines Kind bin ich jedes Wochenende mit meinen Eltern auf der Piste gestanden, und zur großen Freude meiner Mama (not!) konnte ich Papa überreden, nicht in den Schikurs zu müssen (socially awkward kid), weil er ja schließlich selber mal Schilehrer war. Das hieß zwar für meine Eltern, ein paar Jahre im Schneckentempo über die Piste zu kriechen, für mich war es aber immer ein riesiger Spaß, mit ihnen zusammen zu fahren, auf der Hütte zu sitzen und am Ende eines Schitages mit roten Bäckchen und vollem Herzen nach Hause zu fahren. Auch heute noch gehen wir sehr oft zusammen, und auch wenn es bei mir inzwischen nicht mehr Schi sondern ein Snowboard ist, mit dem ich über den Schnee düse, schlägt mein Herz bei Pulverschnee und Sonnenschein noch regelmäßig höher.

Auch dieses Wochenende habe ich einige Pistenkilometer zurückgelegt – am Samstag in Saalbach (Heimat meines Herzens und Heimat einiger pubertärer Räusche, denn zusammen mit Dani und ein paar anderen Familien mit pubertären Kids waren wir dort jedes Jahr auf Schiurlaub) und dann am Sonntag in Bad Hofgastein, wo wir jedes Jahr dank der Ferienwohnung vom G. ein paar Wochenenden verbringen und so direkt an der Quelle sitzen. Das vermisse ich schon sehr an Salzburg, dass man sich einfach ins Auto setzen und ab auf den nächsten Berg fahren kann. Hier in Wien bedarf das schon ein bisschen mehr Vorbereitung und vor allem einiger Stunden im Auto, die sich aber sofort nach den ersten Metern im Schnee schon auszahlen. Zum Glück fahre ich bald wieder in die Berge, denn in zwei Wochen geht es schon wieder ab nach Salzburg und auf den Obertauern, ein weiteres Schigebiet das ich sehr schätze und liebe – und wo der G. und ich uns übrigens in der Lürzer Alm beim Aprés Ski kennengelernt haben. Da sieht man wieder mal, wofür so ein Abstecher in die Berge gut sein kann!

Hier noch ein paar Facts rund um “mein” Snowboarden:

  • in der Ferienzeit ist Samstag der beste Tag – kaum was los durch den Urlauberwechsel
  • nur nicht vom Wetterbericht abhalten lassen – in den Bergen kann das Wetter schnell zum positiven umschwingen
  • Lieblingshütten: Wieseralm (Saalbach), Hinterhag (Saalbach), Lürzer Alm (Obertauern), Alte Schmiede (Leogang), Weitmoser Schlossalm (Bad Hofgastein)
  • Lieblingsabfahrt: Jausern (Saalbach), Bernkogel & Sunliner (Saalbach), Angertal (Gastein)
  • ein Muss: Helm! Man sieht eh kaum mehr ohne, aber erstens rettet ein Helm Leben, zweitens ist mir ohne und nur mit Haube viel zu kalt
  • Wer bei Schibrillen überlegt und viel bei schlechtem Wetter fährt, unbedingt eine in Orange/Rot zulegen, das stellt die Kontraste besser dar


COMMENTS


  • Isabelle Thurner

    Kathiiii, du musst unbedingt die Panorama Alm in Saalbach und die neue Alm/Schirmbar bei der Asitz-Bergstation “Hendlfischerei” testen!! Dort gibts das alllllerbeste Grillhendl und die ist soooo megacool!!! 🙂 Ach das Hotel “Mama Thresl” in Leogang ist supercool und sehr hipp 🙂

    • ketchembunnies

      Das bei der Asitz ist mir schon aufgefallen, schaut mega cool aus – generell ist in den letzten Jahren so viel passiert und neue Locations dazugekommen, wahnsinn! Ja und das Mama Thresl will ich unbedingt mal testen, schaut so cool aus, das ist schon länger bei mir am Radar!

      • Katrin

        Jetzt wollte ich dir soeben auch das Mama Thresl und den neuen Mountain Club empfehlen – aber hier gibt es ja noch mehr Blogleser, denen es dort auch gefällt 😉 Mama Thresl ist auch einfach nur zum Abendessen zu empfehlen. Dort haben wir es uns erst gestern gut gehen lassen!

  • Birgit

    Ich kann mich der Isi nur anschliessen, das Mama Thresl ist der Hammer!
    Die Krings Alm (Obertauern) hat übrigens mega geile Burger 😉

  • Yasmin

    Tipp bei frischem Pulverschnee und ganz früh am Morgen: Viehhofen-Abfahrt von Leogang! braucht man zwar dann den Skibus bis zur Schönleitengondel, aber es zahlt sich aus 🙂
    Das Mama Thresl und auch die Hendlfischerei haben ein Bomben-Marketing mit vielen coolen Events – wirklich sehr sehr “lässig” aber leider ist das Personal fast ausschließlich deutsch und das nervt uns Einheimischen schon, wenn man eine “Weinschorle” bestellen muss, weil die Kellnerin nicht versteht was ein “Spritzer” ist. Und wir trauern auch dem alten Huwi-Schirm ein bisschen nach: statt gemütlich a Radler-Seitl im Liegestuhl zu zwitschern, gibs jetzt Champagner und Kaviar auf reservierten Tischen 🙁 Nichts desto trotz sind beide Location einen Besuch wert und man muss neidlos anerkennen wie erfolgreich beide Projekte sind!
    Ich wünsch dir bald wieder ein tolles Skiwochenende!

  • Andrea

    Aaaah da möcht ich am liebsten gleich die Ski anschnallen. Ich muss zugeben als Kind war ich so überhaupt kein Skifahrfan (Kinderskikurs Trauma und so) aber seit einigen Jahren bin ich absolut auf den Geschmack gekommen. Leider komm ich einfach viel zu selten in die Berge, aber vl. geht’s sich diesen Winter ja nochmal aus. 🙂

  • Kami

    Toll!! Da freue ich mich noch mehr auf unseren Ski Urlaub 🙂
    Danke für die Tipps, wir fahren auch nach Bad Hofgastein.

    Bussl
    Kami

  • Lisa

    Kathi!! Na halt ich das aus, dass ihr euch in der Lürzer kennengelernt habt’s 😀
    Meine Lieblingshütte ist die Toni Alm in Mittersill die man vom Skigebiet Kirchberg/Kitzbühel mit der 3S-Bahn super erreicht!

    Alles Liebe
    Lisa

  • Jules

    Skifahren ist echt was tolles. Seid ich in Wien wohne, fahre ich aber leider fast nie mehr. War über Silvester heuer ein paar Tage am Arlberg, aber mehr als ein weißes Band in der Mitte der Piste gab es nicht. Der Schnee kam erst pünktlich als wir wieder weg sind.
    Alles Liebe
    Jules
    http://www.mabelicious.com

  • Denise

    Wow, das sieht ja nach besten Pistenverhältnissen aus! Deine Bilder und der Beitrag machen einem echt Lust auf eine Runde ‘wedeln’ 😀

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