Wieso habe ich diesen Post so genannt? Weil dieses Granola verträglich für alle ist. Ich leide schon seit Jahren an ziemlichen Verdauungsproblemen und von meiner Laktoseintoleranz wusste ich schon länger, doch obwohl ich die Milch komplett aus meinem Speiseplan gestrichen habe, in jeglicher Form, ging es mir trotzdem immer irgendwie schlecht – das konnte es also nicht allein sein. Vor Kurzem habe ich einen sehr umfangreichen Test gemacht, und ohne auf allzu viel meiner Diagnose eingehen zu wollen, wurde ich zusätzlich zu sämtlichen Milchprodukten irgendwelcher Tiere auch als Histamin- und Glutenunverträglich getestet. Na bumm. Diese Diagnose erfordert einiges an Umstellung und obwohl ich mich mit diesem Thema in letzter Zeit schon extrem auseinandergesetzt habe, erfordert mein “Heilprozess” sicher noch lange Zeit, viel Information, viel Durchhaltevermögen (was bei mir definitiv noch ausgeprägter sein könnte) und Geduld. Während ich auswärts immer noch großteils esse was ich will (und dann eh selber mit diversen Problemen dafür büße), versuche ich, zuhause wirklich zu 100% aller meiner Unverträglichkeiten aus dem Weg zu gehen. Bei meiner Diagnose bleibt nicht viel übrig, was man noch essen darf – zumindest auf den ersten Blick. Bei genauerer Auseinandersetzung mit dem Thema gibt der Speiseplan dann nämlich doch mehr her, als Anfangs vermutet. Eines meiner Hero-Produkte ist die Kokosnuss geworden. Sie liefert mir die nötige Energie ohne negative Auswirkungen auf meinen Körper, egal ob als Milch, als Joghurt oder in getrockneter Form. Vor allem letzteres ist mein Lebensretter für Zwischendurch. Schon früher gab es zu jedem Kaffee die Cocos Smiles von Nussyy dazu, aber meine Addiction hat sich seit meiner Nahrungsumstellung noch um ein Vielfaches gesteigert. Wenn ich bei Spar einkaufen gehe, dann lege ich mir immer einen ganzen Vorrat zu, sollten die Cocos Smiles mal ausverkauft sein. Wer jetzt an herkömmliche Kokosraspeln denkt, hat weit gefehlt: ich bitte euch einfach darum, mir zu vertrauen und den Unterschied selbst zu testen, ihr werdet sehen, es ist eine komplett andere Welt. Deswegen sind sie auch ein Hauptbestandteil meiner täglichen Ernährung geworden und so ziemlich der einzige Snack, den ich komplett bedenkenlos verzehren kann. Heute teile ich deshalb mein Rezept für ein gluten-, histamin- und laktosefreies Granola mit Nussyy Cocos Smiles mit euch – schmeckt übrigens auch ohne Unverträglichkeit ganz hervorragend!

Rezept: Gluten-, Histamin, Laktosefreies Granola

·500 gr Haferflocken glutenfrei

· 100 gr Nussyy Cocos Smiles

· 50 gr Nussyy Chia Samen

· 100 gr Kürbiskerne

· 100 gr Sonnenblumenkerne

· 150 gr Leinsamen geschrotet

· 100 gr Sesam

· Kokosblütenzucker

· 3-4 EL Kokosöl

· Zimt

Mischt einfach alle Zutaten nach eurem Geschmack zusammen. Alternativ könnt ihr als Süßungsmittel auch Agavensirup verwenden. Damit ihr das Kokosöl gut verteilen könnt, erhitzt es kurz in einem Topf bis es flüssig ist und ihr alles gut vermischen könnt. Danach kommt die Mischung für eine gute Stunde (oder länger) bei ca. 150 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr. Ich esse mein Granola dann immer mit Kokosjoghurt, Heidelbeeren oder Apfel, die ebenfalls super verträglich bei Histaminintoleranz sind. Alle der Zutaten sind natürlich bei Spar erhältlich!

*in Kooperation mit Spar


COMMENTS


  • Lisa

    Liebe Kathi,
    voll super Rezept, danke dafür! 🙂
    Hast du da einen “herkömmlichen” Nahrungsmittelunverträglichkeits-Test gemacht? Oder dich irgendwie alternativ austesten lassen?
    Bei mir schlägt nämlich der klassische schulmedizinische Test nicht an, ich bin mir aber sicher, dass ich irgendwas nicht vertrage, da ich auch ständig Probleme habe.

    xo Lisa

  • Anna

    Hallo Kathi,

    wie hat man denn deine Histamin- und Glutenunverträglichkeit getestet? Ich habe auch bereits umfangreiche Tests gemacht, und habe zwar Verdacht auf die beiden Unverträglichkeiten, allerdings ist laut meinen Ärzten bei Gluten nur eine tatsächliche Zöliakie diagnostizierbar, keine Unverträglichkeit, und Histamin kann man gar nicht diagnostizieren.
    Wäre gut für mich zu wissen dass das doch getestet werden kann, und wenn ja, wo?

    Lieben Dank!
    Anna

  • Feinstens

    Liebe Kathi, auch ohne Unverträglichkeit (zumindest weiß ich bislang nichts davon): dein Granola sieht super lecker aus! Wird definitiv ausprobiert. Ich finde ja, Kokos geht sowieso immer und in jeglicher Form. Und jetzt im Sommer ist das eh mein absoluter Favorit. 😉

  • Ulli

    Liebe Kathi,
    ich hoffe du bist was die Unverträglichkeiten anbelangt in guter und seriöser, ärztlicher (!!) Betreuung. Warum ich das so betone – es kursieren soooo viele pseudowissenschaftliche Tests rund ums Thema Unverträglichkeiten, bei denen am Ende jeder ungefähr gar nix mehr verträgt. Das ist mir als Ernährungswissenschaftlerin natürlich ein Graus, denn die Patienten hauen sich die Darmflora erst recht zusammen, indem sie alles weg lassen. Placebomäßig wird meist kurzfristig alles besser, aber das wahre Problem nicht erkannt. Was natürlich nicht heißen soll, dass es bei dir so ist, wahrscheinlich bist du eh bei einem guten Arzt und warst für die Tests im Allergiezentrum.
    Krass jedenfalls, dass so viele Diagnosen auf einmal da sind – gerade Gluten, die Zöliakie ist ja wirklich selten und das plus Histamin und Laktose ist schon wirklich eine Kombi bei der du wirklich Pech hast.
    Wünsche dir alles Gute,
    xx, Ulli

  • Maria

    Ich kann mich den Vorpostern nur anschließen, dass ein seriöser Test deiner Unverträglichkeit sehr wichtig ist. Man kann übrigens mithilfe einer Bioresonanz feststellen, was genau du für Unverträglichkeiten hast und man kann versuchen diese zu therapieren. Da wird eine Mischung aus einer bestimmten Diät und Aufbauprodukten für die Darmflora benutzt. Nach einer gewissen Zeit solltest du dann wieder Laktose zu dir nehmen können 🙂

    GLG,
    Maria

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